In medias res médiation
In medias res
La médiation
- séparation ou divorce
- conflits familiaux
- conflits de voisinage ou entre colocataires
- désaccords entre parents concernant l’éducation des enfants
- difficultés de couple
- conflits sur le lieu de travail
La modération
Qui suis-je?

- 2025: Formation de médiatrice, Konstanzer Schule für Mediation, Allemagne
- 2025: Master en droit en professions judiciaires (droit, criminologie, sciences forensiques et administration publique), Université de Lausanne
- 2022: Bachelor en droit, Université de Lucerne
- 2025: Greffe, Justice de paix (autorité de protection) de l'arrondissementt de la Singine, canton de Fribourg
- 2024: Stage dans une ONG active dans le domaine de la participation des jeunes, Berne
- Dès 2018 : diverses expériences de bénévolat dans les domaines de la migration et de la santé mentale.
Services et tarifs

Kann der Kinderwunsch mediiert werden?
Kann der Kinderwunsch mediiert werden?
Diese Frage wurde von einer Teilnehmerin während die Mediationsausbildung gestellt. In der Mediation ist alles, was verhandelbar ist, auch mediierbar. Aber ist ein Kind verhandelbar? Natürlich nicht.
👫 Anna hat viele Jahre in ihr Jurastudium investiert. Seit Kurzem ist sie Anwältin und möchte sich beruflich festigen und auf Strafrecht spezialisieren. Paul, Grundschullehrer mit einem bereits gefestigten Berufsweg, spürt hingegen, dass für ihn der Moment gekommen ist, eine Familie zu gründen und sein Lebensprojekt zu verwirklichen.
👭 Sarah arbeitet seit etwa fünfzehn Jahren in einer Bank und verspürt heute das Bedürfnis, ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben. Ausserdem ist ihrem Alter ein besonders wichtiger Faktor. Laura hat gerade ihre Promotion in Philosophie abgeschlossen und nach Jahren der beruflichen Unsicherheit endlich eine stabile Arbeitssituation erreicht, die ihr wirtschaftliche und soziale Sicherheit ermöglicht.
👫 Lukas und Gioia sind beide Ärzte mit einer anspruchsvollen Karriere. Gioia befürchtet, dass Haus- und Care-Arbeit nicht gerecht aufgeteilt werden. Lukas hingegen hat Angst, dass seine Karriere die Beziehung zu einem Kind beeinträchtigen könnte, und zieht es daher vor, überhaupt keine Kinder zu haben.
Anna und Paul, Sarah und Laura, Lukaa und Gioia sprechen schon lange nicht mehr über Kinder. Das Thema ist zu einem Tabu geworden. Wo früher Diskussionen waren, herrscht heute Schweigen.
Die Mediation bietet einen geschützten und strukturierten Raum, in dem die Parteien – begleitet von der Mediatorin – ausdrücken können, was ihnen wirklich wichtig ist: Ängste, Bedürfnisse, Erwartungen und das Bedürfnis nach Sicherheit. Nicht, um einen Kompromiss zu finden, sondern um gemeinsam eine Lösung zu entwickeln, die die Bedürfnisse, Ängste und Lebensziele aller berücksichtigt.
Am Ende des Mediationsprozesses fühlen sich Anna und Paul, Sarah und Laura, Luckas und Gioia gestärkt und blicken mit grösserem Vertrauen in ihre eigenen Ressourcen und in ihre Beziehung in die Zukunft.
🐣 Ein Kind ist nicht verhandelbar. Der Zeitpunkt, die Rahmenbedingungen und die Aufteilung der Verantwortung hingegen schon.
